16.11.17 Panoptikum: Isolation Berlin & Tobias Bamborschke, Literaturhaus München

    • 16.11.17 Panoptikum: Isolation Berlin & Tobias Bamborschke, Literaturhaus München

      Weltschmerz unplugged

      Der ehemalige Schauspielschüler und Autor Tobias Bamborschke liest Gedichte und performt mit dem Gitarristen Max Bauer Songs ihrer aus ganz persönlichem Leid geborenen »kleinen Sensationsband«.

      Für viele ist Berlin die geilste Stadt der Welt, Tobias Bamborschke wäre beinahe an ihr zerbrochen. Und da der ehemalige Schau- spielschüler nichts fand, was seinem Gemütszustand entsprach, verarbeitete er seine Hauptstadtdepression in eigenen poetischen Texten.

      In der 2012 mit dem Gitarristen Max Bauer gegründeten Band Isolation Berlin katalysierte Tobias Bamborschke seinen Schmerz in rückhaltlos ehrlichen, wütenden Songs, und mit seinem Gedichtband »Mir platzt der Kotzkragen« erlaubt er nun einen weiteren Einblick in seine fragile Gedankenwelt. »Ich hab endlich keine Träume mehr, ich hab endlich keine Freunde mehr«, heißt es beispielsweise in dem Song »Alles Grau«. Dafür hat Isolation Berlin nach diesem Abend ein paar Fans mehr – in München.


      »Wenn keiner dir zu helfen weiß
      Du jede Nacht ins Kissen beißt
      Und heulst als würdest du dafür bezahlt
      Auf der Stirn der kalte Schweiß
      Hyänen sind dein Freundeskreis
      Das Land in dem du lebst ein Jammertal

      Fahr weg
      Auf geradem Weg ins Meer
      Den Möwen hinterher
      So weit weg, wie es geht«
      (Isolation Berlin »Fahr weg«)

      Veranstalter: Literaturfest München // forum:autoren
      Eintritt frei
      Beginn: 22.00

      facebook.com/events/294694351022741/
      "Fuck you! At my own pace." (Nick Cave)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von torshammare ()

    • Oh mein Goth, da muß ich hin! 8o
      Vielen Dank, das hätte ich verpennt und mich dann zu Tode geärgert.
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      Der Wahnsinn hält mich warm. Der Teufel kommt und nimmt mich in den Arm.
      Ich hab endlich keine Träume mehr. Ich hab endlich keine Hoffnung mehr.
      Hab endlich keine Emotionen mehr. Ich hab keine Angst vor’m Sterben mehr. (Isolation Berlin)